Bebauungsplan

Ein Bebauungsplan hat erhebliche und langfristige Auswirkungen auf die Verfügbarkeit, den Wert und die Erscheinung einer Fläche. Deshalb werden Bebauungspläne nach einem im BauGB geregelten Verfahren aufgestellt, mit dem sichergestellt werden soll, dass bei der Planung alle Belange und Probleme sorgfältig erfasst bzw. erkannt und gerecht abgewogen werden. Vor allem die umfassende Beteiligung aller Betroffener und der Öffentlichkeit soll sichergestellt werden.

Der Bebauungsplan Nr. 1061-II–Wedau sowie die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 7.46–Süd wurden vom 25. Juli bis einschließlich 14. September 2018 öffentlich ausgelegt. Das Interesse an der Beteiligung war groß – mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger haben sich mit mehr als 800 Anregungen eingebracht. 

Die Themen sind vielfältig und reichen vom städtebaulichen Konzept über die Freiraumplanung bis hin zu Art und Maß der anvisierten baulichen Nutzung. Gegenstand der Stellungnahmen waren außerdem mögliche Auswirkungen der Planungen auf das Stadtklima, die Belüftung, das Grundwasser, den Artenschutz, aber auch auf die Nutzbarkeit des Festplatzes an der Masurenallee oder auf die Einlassstelle für Wasserfahrzeuge. Mehr als 200 Personen haben sich zu dem Thema Verkehr geäußert. 

Die Verwaltung der Stadt Duisburg wertet die Anregungen nun aus und erarbeitet Vorschläge, welche sie dem Rat der Stadt Duisburg zur Entscheidung vorlegt. Der Rat wägt die öffentlichen und privaten Belange ab und entscheidet über Berücksichtigung oder Zurückweisung der einzelnen Einwendungen. Den Einsendern wird das Ergebnis der Entscheidung nach der Ratssitzung schriftlich mitgeteilt.