Rahmenplanung

Das Wohngebiet besteht aus fünf gestalterisch unterschiedlichen Quartieren.

  • Das Quartier am Wasserturm wird den Einzelhandelsstandort beherbergen und beheimatet auch das denkmalgeschützte Stellwerk und den Ziegelwasserturm. Hier werden Schule und KiTa angesiedelt, darüber hinaus erfolgt von hier aus der Brückenschlag als Anbindung zum neuen Haltepunkt Wedau und zum Stadtteil Bissingheim. Baurechtlich erhält die Fläche die Gebietsausweisungen Sonder- und Mischgebiet.
  • Im Quartier Neue Gartenstadt wird in weiten Teilen Geschosswohnungsbau im Gartenstadtcharakter – in Anlehnung an die bestehende Bebauung in Wedau – entstehen. Die räumliche Trennung zum angrenzenden Quartier erfolgt durch einen Grünzug (die so genannte „Traverse“).
  • Das Seequartier wird als urbaner Stadtraum mit Anschluss an die Promenade zum Masurensee ausgebildet. Wie der Name schon verrät, profitiert dieses Quartier von seiner Lage direkt am Wasser.
  • Der Uferpark wird größtenteils aus aufgelockerte Bebauung bestehen mit direkter Anbindung an die gleichnamige Grünanlage und Zugang zur Wasserkante.
  • Das Quartier am Uferpark wird aus Ein- und Mehrfamilienhäusern in aufgelockerter Struktur bestehen. An seiner südlichen Grenze befindet sich der Lärmschutzwall, dahinter der neue Sportverein und die Kleingartenanlage.

Entlang der gesamten Ostseite der Projektfläche sorgt ein rund 15 Meter hoher Lärmschutzwall – als Wall-Wand-Kombination ausgebildet- für den Schutz der Wohnbebauung vor Lärmimmissionen der Güterverkehrsstrecke.

Informationen zu den Rahmenplanvarianten

Seit Ende 2015 verhandeln der Vorstand des ETuS Wedau und das Team Wedau im Rahmen einer Moderation über die Modalitäten einer Verlagerung der Sportanlagen. Hierbei wurde auch eine Vielzahl von Planungsvarianten entwickelt. Neben der Höhe des Zuschusses zur Verlagerung ist unklar, zu welchen Bedingungen das Grundstück des Bundeseisenbahnvermögens (BEV), auf dem sich die Sportanlagen befinden, in das Projekt eingebracht werden kann.

Parallel finden derzeit Gespräche zur Verlagerung zwischen der Stadtverwaltung Duisburg und dem ETuS Wedau statt. Das Ergebnis dieser Gespräche ist offen. Um den Bau von Wohnungen und Einzelhandel nicht zu verzögern, wurde für das Bebauungsplanverfahren neben der fortgeschriebenen Verlagerungsvariante nun auch eine Bestandsvariante entwickelt, bei der der ETuS Wedau an Ort und Stelle verbleibt. Die notwendigen Fachgutachten werden gegenwärtig auch für die Bestandsvariante erstellt, um für beide Varianten handlungsfähig zu sein.